Small House – Big Troubles

August 10, 2017

Als wir mitten im Urlaub entdeckt haben, dass unser für Oktober angekündigtes Musikvideo für das ORF/BBC-Projekt „New European Songbook“ schon auf Facebook kursierte, war die Verwunderung natürlich groß. Eine kurze Online-Recherche brachte aber rasch Licht ins Dunkel. Es war der 11. August. Der Tag, an dem das gesamte European Songbook-Ensemble am Edinburgh International Festival auftreten sollte, um die im Rahmen des Projektes entstandenen Kompositionen erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren. Wie sich am Tag zuvor herausstellte, aber eben leider nicht das gesamte Ensemble.
Denn unseren drei syrischen FreundInnen von Basalt wurden unverständlicherweise die nötigen Visa zur Einreise verweigert. Da alle Bemühungen seitens der Veranstalter, Projektpartner und Medien erfolglos blieben, cancelte – als logische Konsequenz! – auch Conchita ihre Teilnahme am Gemeinschaftskonzert. Einerseits natürlich als politisches Statement, andererseits wäre es auch wirklich allzu dürftig gewesen, wenn von einem Quartett nur eine Person vors Publikum tritt.

 

 

Auch die Veranstalter waren vor den Kopf gestoßen. Was tun?
Das Musikvideo herzeigen zum Beispiel. Statt einer Live-Performance des Songs „Small House“ wurde nun also kurzerhand auf unser Musikvideo zurückgegriffen. Oder besser vorausgegriffen, denn seine Premiere sollte es eigentlich erst im ORF-Kulturmontag am 9. Oktober feiern.
Doch unter diesen Umständen war das natürlich die beste Lösung. Während das Festivalpublikum in Edinburgh also in den Genuss einer Musikvideo-Premiere inklusive Videobotschaft der ausgeladenen MusikerInnen kam, verbreitete sich das Visa-Dilemma wie ein Lauffeuer durch die Medien. Und wie jede(r) weiß: Was einmal ins Netz und in die sozialen Netzwerke entwischt, das ist nicht mehr aufzuhalten. Deshalb ploppte sich unser Video gleich am Tag nach dem großen Auftritt frisch und fröhlich durchs worldwide web. Und wurde dank Conchitas treuer Fangemeinde hundertfach geteilt.
Aber ja: Uns soll’s nicht weiter stören, so bekommt unsere Arbeit halt bereits bei der Vor-Veröffentlichung gut Rückenwind. Auch wenn die Gründe dafür nicht allzu erfreulich waren.

Hier ein paar Links zum Nachlesen:
ORF (inkl. Videobotschaft der MusikerInnen) | Beitrag in der ZIB – Zeit im Bild | Die Presse | The Guardian

Jetzt hoffen wir nur, dass das Interesse auch zur TV-Ausstrahlung im Kulturmontag noch so groß ist. Immerhin gibt’s dort neben einem „Behind The Scenes“ auch alle anderen europäischen Beiträge zu sehen. Und das lohnt sich!

Mücken, Schweiß und Gänsehaut

Juli 10, 2017

Das war aber mal ein wilder Dreh! Risikofreudig wie immer (…) haben wir für unser Musikvideo für Basalt, Conchita und ORF mitten im Hochsommer einen zweitägigen Outdoor-Dreh angesetzt. Die Belohnung dafür waren zwei brüllend heiße Tage in der burgenländischen Steppe samt hungrigen Mückenschwärmen, Schweißattacken, (un)freiwilligen Tauchgängen, kilometerlangem Kofferschleppen und angriffslustigen Gewitterwolken.
Und das grandioseste, stressresistenteste Filmteam von hier bis Texas. Mindestens.

Drehtag 1: Sonne

Am wunderbar sonnigen ersten Drehtag ging es für die drei MuskerInnen von Basalt zuerst mitten durch die pannonische Pampa und danach ins Wasser des idyllischen Zicksees nahe der ungarischen Grenze. Nachdem in einer ersten Etappe tapfer Berge an Koffern durch die Landschaft gezogen wurden, wurde es am Abend für die Band dann etwas entspannter: Denn es gibt doch sicher Unangenehmeres, als sich in der Abendsonne von einem gemütlichen Kofferfloß über einen See schaukeln zu lassen. Auch für unser Drehteam wurde es nach der nachmittäglichen Plackerei dann letztendlich noch recht gemütlich. Im knietiefen Wasser lässt es sich halt auch trotz 30 Grad noch angenehm drehen. Trotz schwerem technischen Geschütz. Die Stimmung am und im See während des wohl kitschigsten Sonnenunterganges, den unsere Kamera je gesehen hat, war jedenfalls recht rührig. Und das gemeinschaftliche Halbzeit-Bier abends im Garten der Team-Unterkunft mehr als verdient.

Drehtag 2: Keine Sonne (dafür mit Schwan)

Doch wie es oft so ist: Ein allzu „smoother“ Start ist oftmals trügerisch.
Der zweite Drehtag kam schwül und wolkenverhangen. Zudem gab es Sturmwarnung. Letzteres trat zwar nicht in Kraft und wir konnten getrost unsere Reflektoren entfalten, aber drückend heiß und diesig blieb es trotzdem. Eine ordentliche Challenge für Team und Cast, schließlich standen vormittags wieder ein paar Kilometer Fußmarsch durch den Nationalpark Seewinkel an. Nach einer ausgedehnten Mittags- und Ruhepause standen dann noch die Szenen mit Conchita am Drehplan. Und obwohl uns das aufziehende Gewitter ordentlich ins Schwitzen brachte: Conchita war natürlich Profi genug, um die wetterbedingten Drehverzögerungen ad hoc wieder „aufzuholen“. Und mit Basalt waren wir mittlerweile schon so eingespielt, dass selbst die aufwändigen Luftaufnahmen noch mit dem letzten Sonnenstrahl im Kasten waren. Sonne? Ganz genau: Kurz vor den letzen Shots und eine gute halbe Stunde vor Sonnenuntergang blinzelte sie dann doch mal kurz raus. Dafür mit ordentlich Karacho: Die ganz Bucht versank in Rosa und als Draufgabe schummelte sich noch ein weißer Schwan in unser Set. Schön, so ein kollektiver Gänsehaut-Anfall kurz vorm Schlagen der Drehschluss-Klappe.
(Den Mücken-Anfall in der anschließenden Dämmerung verschweigen wir hier lieber…)

Wir freuen uns schon auf Oktober, wenn das Ergebnis dieses denkwürdigen Dreh dann raushauen dürfen.

Back to the Roots

Juni 11, 2017

Die Musikvideo-Abstinenz hat ein Ende und Ende Juni wird endlich wieder gedreht! Und zwar der österreichische Beitrag für das sogenannte „New European Songbook“. So nennt sich ein internationales TV-Projekt, initiiert von ORF, BBC und EBU (European Broadcasting Union). Vor der Kamera haben wir dabei niemand geringeren als Ausnahmekünstlerin Conchita, die gemeinsam mit dem syrischen Trio „Basalt“ deren Song „Small House“ performen wird. Auf Arabisch und Englisch. Eine sehr, sehr schöne Sache also.
Wie das alles zu uns passt? Die Pressemeldung der APA fasst das Ganze recht treffend zusammen:

 

 

„New European Songbook“

Nach den international erfolgreichen Projekten „Songbook – Klassisches Lied trifft Videoclip“ (2015) und „New Shakespeare Songbook“ (2016) setzt der ORF seine völkerverbindenden Kulturinitiativen auch 2017 fort. Das neue, ebenso vom ORF federführend erarbeitete Musikvideo-Projekt „New European Songbook“, entwickelt in Kooperation mit der BBC und zahlreichen europäischen Partnersendern, steht ganz im Zeichen der Integration und des kulturellen Austauschs. Die beim „New European Songbook“ teilnehmenden Sendestationen aus Frankreich, Deutschland, England, Portugal, der Schweiz und Österreich haben nationale Musikgrößen und Musiker/innen mit Migrationshintergrund zusammengeführt, um gemeinsam einen Song zum Thema zu erarbeiten, zu dem anschließend ein Musikclip produziert wird. Die entstehenden Neuinterpretationen von Klassik über Jazz bis hin zu Pop werden schließlich zum musikalisch-filmischen Gesamtkunstwerk „New European Songbook“ vereint. Der ORF und damit Österreich wird – nach dem Song-Contest-Sieg von 2014 – ein weiteres Mal von Conchita vertreten, die ihren außergewöhnlichen Songbook-Beitrag bereits aufgenommen hat. Gemeinsam mit dem syrischen Trio Basalt interpretiert sie den Song „Small House“ aus der Feder von Basalt, gesungen in Arabisch und Englisch. Für die kreative filmische Umsetzung des Videoclips, der noch im Juni gedreht werden soll, zeichnet die Musikvideoproduzentin und Werbefilmerin Luzi Katamay verantwortlich. Voraussichtlich im Oktober wird das Resultat im Rahmen eines „Kulturmontag“ im ORF präsentiert, eingebettet in eine Dokumentation zum Projekt Gesamtkunstwerk „New European Songbook“ mit Making-of-Einblicken in die kreativen Arbeitsprozesse.

ORF-Programmdirektorin Zechner: „Wichtiger Baustein für Integration“

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner zeigt sich stolz auf das neueste internationale Projekt der ORF-TV-Kultur unter der Leitung von Martin Traxl: „Musik ist die einzige Sprache, die alle verstehen – und so ist dieses paneuropäische Projekt ein wichtiger Baustein für Gemeinsames und Integration zwischen neuen und alten Europäern. Was hier entsteht, ist etwas vollkommen Neues – als mögliche Antwort auf die gewaltigen Herausforderungen und als Spiegel der außergewöhnlichen Chancen unserer Gesellschaft. Mit Conchita konnten wir zudem eine unglaublich vielfältige Künstlerin gewinnen, die Botschafterin für Weltoffenheit und Toleranz, die aus Österreich in die Welt strahlt. Dafür setzen wir uns jeden Tag aufs Neue ein: für das Verbindende, für das Sichtbarmachen des Gemeinsamen, für das Wissen um die Vielfältigkeit. Das ist unser Auftrag: ORF. Wir für Sie!“, so Zechner.

Conchita: „Projekte wie dieses sind einzigartig und einzigartig schön!“

Conchita, die nach der sensationellen Eröffnung der Wiener Festwochen demnächst wieder als Host am Wiener Rathausplatz auf der Bühne stehen und diesmal – gemeinsam mit ORF-Moderatorin Verena Scheitz – den „Life Ball 2017“ eröffnet, sagt über ihr jüngstes Musikprojekt: „Projekte wie dieses sind einzigartig und einzigartig schön! Im Zuge der Aufnahmen wurde mir einmal mehr bewusst, dass Musik jegliche sprachliche Barrieren überwindet. Gemeinsam zu musizieren ist eine Art der Kommunikation, welche unglaublich bereichernd ist. Ich habe unglaublich viel gelernt. Vielen Dank Basalt – you rock!“

Rhinospider goes Paris

Juni 9, 2017
pariscience festival international du film scientifique filmfestival paris

Frankreich meint’s mal wieder gut mit uns: Unser zweites Patentvideo „Rhinospider – An Operation In Three Acts“ wurde zum Pariser Wissenschaftsfilm-Festival „Pariscience“ eingeladen. Auch wenn wir es diesmal nicht persönlich schaffen werden, eine schöne Sache ist das allemal. Und recht erfreulich, dass die Genrefestivals für den innovativen Wissenschaftsfilm weltweit immer mehr werden.

Über Pariscience

„Pariscience“ sieht sich als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Kino. Dabei geht es primär darum, die Entwicklung der verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft zu beleuchten. Dazu präsentiert das Festival jedes Jahr das Beste aus französischen und internationalen Wissenschaftsfilmen. Das sechstägige Festival läuft Anfang Oktober und findet im „Muséum National d’Histoire Naturelle“ in Paris statt. Es wird von der Vereinigung „Science & Télévision“ organisiert, einem Kollektiv unabhängiger Produktionsfirmen, die sich für die Förderung der Wissenschaft im Fernsehen einsetzen und die Beziehungen zwischen dem audiovisuellen Sektor und der wissenschaftlichen Welt beleuchten. In den zwölf Jahren ihres Bestehens ist die „Pariscience“ ein unumgängliches Ereignis für Filmfans und Wissenschaftlerinnen geworden.Und auch die wachsende Zahl der FestivalbesucherInnen bestätigt das Interesse der Öffentlichkeit an wissenschaftlichen Filmen. Jedes Jahr werden rund fünfzig Filme gezeigt, die eine breite Palette wissenschaftlicher, technischer und umweltrelevanter Themen beleuchten.Den Screenings folgen Debatten mit den FilmemacherInnen und WissenschaftsexpertInnen.

Open Studios @ Forum Creative Industries 2017

Mai 11, 2017

Öfter mal was Neues. Why not? Deshalb haben wir die Einladung zu den „Open Studios“ des „Forum Creative Industries 2017“ dankend angenommen. Und am 28. Juni ist es auch schon so weit: Wir öffnen unsere Atelier-Türen für alle, die uns schon immer mal gerne über die Schulter schauen wollten. Auf Wunsch des Veranstalters „Creative Region Linz & Upper Austria“ präsentieren wir exemplarisch unser weirdes Science-Film-Projekt „Maybe Palermo“. Wer an einem lauen Sommerabend bei Drinks und netter Gesellschaft also Bock auf Las Gafas’sche Insider-Stories hat, sollte diese Gelegenheit unbedingt nützen!

 

 

Forum Creative Industries 2017 – Open Studios
Ein Blick hinter die Kulissen der Kreativwirtschaft
Mittwoch, 28. Juni 2017
18:00 – 21:00 Uhr

Wieviel kreatives Potenzial in Oberösterreich steckt, zeigen im Rahmen der „Open Studios“ 16 Linzer Unternehmen aus Werbe-und Filmwirtschaft, Design, Architektur und Fotografie. Sie geben an diesem Abend anhand ausgewählter innovativer Projekte einen spannenden Einblick in ihren Arbeitsalltag.
Besuchen kann man die „Open Studios“ entweder im Rahmen eines der drei kostenlosen, geführten „Studio Walks“ oder auch spontan zwischen 18:00 und 21:00 Uhr. Alle weiteren Infos hier.

 

Ab sofort mit Gütesiegel!

Mai 10, 2017
cafp las gafas films F&MA fundma FMA FAMA

Unsere Skills haben wir ja schon ein Weilchen,
jetzt sind wir aber auch endlich „officially certified“.

Kinder, wie die Zeit vergeht. Gerade noch eine Idee im Kopf, sind wir jetzt schon stolze 5. Also zumindest am Papier. Damit hätten wir die erste Hürde in der Bewerbung um das Qualitätszeichen der österreichischen Filmproduzenten also schon mal geschafft. Den Rest hat dann ganz einfach unser Portfolio für uns erledigt. Ist ja kein Geheimnis, dass wir großen Wert auf Qualität legen. Seit Kurzem dürfen wir uns also offiziell „Certified Austrian Filmproducer“ nennen. Ein schöne Sache das. Vor allem, da neue (und alte) Kunden dann gleich auf den ersten Blick sehen, dass sie bei uns nicht die Katze im Sack kaufen. Wer diese Initiative der WKÖ-Fachvertretung Film- und Musikwirtschaft noch nicht kennen sollte, hier finden sich alle Infos dazu.

Von dehnbaren Batterien und entlaufenen Katzen

Mai 9, 2017

Ooops, we did it again. Wir haben schon wieder ein Patent verfilmt. Die angeschrägte Patentfilmreihe für unsere Kunden Wissenstransferzentrum West und Kunstuniversität Linz geht 2017 in die dritte und vorläufig letzte Runde. Nach dem wortgewaltigen Opener „Maybe Palermo“ und dem futuristischen Tanzexperiment „Rhinospider – An Operation In Three Acts“ drücken wir heuer nochmal ordentlich auf die Tube und vollführen abermals einen waghalsigen Genre-Switch und tauchen ab in die unendlichen Tiefen … äh … Weiten des YouTube-Blogging-Universums!

 

Wartezimmer-Ringelreia

April 11, 2017
YDOC Wartezimmer TV commercial making of

Wie schön, wenn man bei der Umsetzung von Filmkonzepten auch mal dem Spieltrieb fröhnen darf. So geschehen bei unserer jüngsten Kooperation mit der Agentur koeppel/ für unseren Kunden y-Doc. Für dessen neuen Imagefilm wurde kurzerhand die ganze Belegschaft zum Sesseltanz gebeten. So weit so gut, aber was bewegt einen nun wirklich dazu, das ganze Team vor der Kamera Reise nach Jerusalem spielen zu lassen? Das Geschäftsfeld der Firma natürlich. y-Doc ist der führende österreichische Anbieter von Medienformaten für Wartezimmer-Screens. Wer kennt nicht die Bildschirme in modernen Arztpraxen, die uns mit themenspezifischen Info-Clips die Wartezeit versüssen? Genau das macht y-Doc: Unvermeidbare Wartezeiten in Ärztevorzimmern in sinnvolle Werbezeit verwandeln.
Ein ungewöhnlicher Drehtag mit ordentlich Wettbewerbscharakter. Gut gemacht, Julia!

LAS GAFAS FILMS @ Crossing Europe 2017

April 10, 2017
Crossing Europe 2017 Festival Trailer Sumi

Es ist April und für heimische CineastInnen beginnt damit wieder die schönste Zeit des Jahres: Das Crossing Europe Filmfestival steht vor der Tür. Für uns heißt das aber auch wieder eine ganze Menge Arbeit. Wie schon die letzten Jahre unterstützen wir das Festivalteam gleich auf mehreren Ebenen: Einerseits sind wir als Digital Operators verantwortlich für die Kopienkontrolle der mehr als 160 Filme im Programm, andererseits zeichnen wir für die Regie der beiden offiziellen Festivalgalas – Eröffnung und Preisverleihung – verantwortlich. Dazwischen bereiten wir akribisch genau jedes Kino-Screening vor und bemühen uns, nicht zu spät zu den Vorführungen unseres eigenen Wettbewerbsfilmes zu kommen, der da heuer wäre: „Rhinospider – An Operation In Three Acts“. Beziehungsweise flimmern wir heuer ja sogar fast 200 mal über die Leinwand: Schließlich durften wir auch noch den diesjährigen Festivaltrailer namens „Sumi“ gestalten. Dieser flattert zur Eröffnung sogar durchs Festival-Foyer. Wie das geht? Hinkommen und anschauen! Alles zum Programm hier.

 

Fleischlos mit Eva & Hermann

März 10, 2017

Wir kochen. Nein, nicht mit Eva Hermann sondern mit Hermann und Eva. Und die beiden sind natürlich nicht irgendjemand. Ganz im Gegenteil: Eva ist zum einen die Tochter des oberösterreichischen Feinkost-Spezialisten Hermann Neuburger und zum anderen gelernte und experimentierfreudige Köchin. Und Hermann nennt sich im zweiten Namen „Fleischlos“ und ist das neue, vegetarische Herzensprojekt von Eva und ihrer Familie. Was für eine Kombination! Seit die „Hermann Fleischlos“-Produkte letzten Herbst aus der Taufe gehoben wurden, mischen sie den Veggie-Markt schon gehörig auf. Kein Wunder bei dieser Firmengeschichte- und philosophie: Alles regional, alles bio und komplett ohne künstliche Konservierungs- oder Zusatzstoffe. Genau das ist auch Eva bei der Entwicklung ihrer kreativen Hermann Fleischlos-Rezepte besonders wichtig.

 

hermann fleischlos

 

Was liegt also näher, als dass sie für die aktuellen Rezeptshootings selbst den Kochlöffel schwingt? Im einem heimeligen Wiener Hinterhof-Fotostudio sind nun also drei kurze Online-Making-Of-Appetizer entstanden, die bei der Netzgemeinde demnächst für noch mehr Speichelfluss sorgen sollen. Und by the way: Das Mittagessen zwischen den Shootings war der Hammer! Alle Infos rund um Hermann Fleischlos finden sich übrigens hier.

Lektionen im Fließen

Februar 10, 2017

What a mess! Soviel wir auch schrubben, irgendwo findet sich immer noch Tusche unter unseren Fingernägeln. Aber es ist geschafft und „Sumi“, unser Trailer für die 2017er-Ausgabe des Crossing Europe Filmfestivals huscht ab sofort offiziell über die Kinoleinwände des Landes. Die Entstehung war zwar schön und spannend, aber auch nicht ganz komplikationsfrei. Zwar war relativ schnell klar, dass wir für diese Aufgabe gerne wieder einmal analog animieren wollten, aber beim „wie“ waren wir dann doch fast etwas zu optimistisch. Aber alles der Reihe nach.

 

crossing europe 2017 trailer sumi

 

Beim Recherchieren von manuellen Animationstechniken sprang uns relativ schnell die Tusche-Wasser-Technik ins Auge. Einfach deshalb, weil uns das Grundprinzip so gefiel: Es handelt sich dabei nicht um eine klassische Stopptrick-Technik, sondern um ein Verfahren, bei der sich die Motive quasi selbst animieren. Doch genau das macht die Sache halt auch recht komplex und unberechenbar. Man zeichnet Motive mit Wasser auf Papier vor und tropft anschließend Tusche in den Wasserfilm. Wurde sauber genug gearbeitet, findet die Tusche nun wie von selbst ihren Weg entlang der Wasserlinien und enthüllt somit das zuvor noch unsichtbare Motiv. Was im Großen und Ganzen zwar recht gut funktionierte, entpuppte sich in der Detailarbeit allerdings als ziemliche Herausforderung. Wer konnte auch wissen, dass sich jede Papieroberfläche, jede Schwankung in der Raum- und Wassertemperatur, jede Pinselstärke oder Zeichenrichtung unterschiedlich auf die Fließfähigkeit der schwarzen Tusche auswirken kann. Eben. Wir auch nicht. Das Ergebnis waren dann einige durchgezeichnete Nächte mehr, Unmengen an Filmdaten und ein meterhoher Stapel an verbrauchtem Aquarellpapier. Aber der Computer macht ja vieles wieder gut. Mit ein paar ausgeklügelten Compositing-Tricks konnten wir die kleinen Unregelmäßigkeiten der Handanimation dann schlussendlich noch recht gut kaschieren. Fazit: Müde aber stolz. Und froh, dass wir uns endlich wieder mal ordentlich die Hände schmutzig gemacht haben.

Es geht wieder um die Wurst!

Januar 10, 2017
moser wurst commercial tv spot hans moser

Wir freuen uns, auch 2017 die neuen TV- & Kinospots für Moser Wurst gestalten zu dürfen. Und weil unsere erste Kooperation mit dem Wieselburger Familienunternehmen 2015 gar so gut verlaufen ist, dürfen wir heuer gleich drei mal ran. Moser macht halt einfach viel zu viele gute Würste und deshalb gilt es diesmal auch, mehr als nur eine davon vor den Werbe-Vorhang zu holen. Und so grübeln wir gerade an einer adäquaten Wurst-Trilogie mit den Kapiteln „Glockner“, „Kasmugler“ und „Schwarze Pute“. Bald zu sehen im (Heim)Kino ihres Vertrauens!

Vergoldete Brillen

Dezember 10, 2016

Nomen est omen…

Was für eine Koinzidenz: Das Film Forum Linz prämiert uns in der Kategorie Best Corporate Video mit Gold! Und zwar just für unseren 18-karätigen Manufakturfilm „Atelier Collection“ für Brillenspezialist Silhouette. Da strahlen wir natürlich ganz besonders – so wie hier, flankiert von Claus Muhr (Vorsitzender der Fachvertretung der Film- und Musikwirtschaft OÖ) und Angelika Sery-Froschauer (Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer OÖ).
Ein großes Dankeschön an die Jury, unsere Agentur d.signwerk, Kunde Silhouette und natürlich auch an die WKO Oberösterreich für die feine Veranstaltung.

Zum Nachlesen: WKO | Film, Sound & Media

 

filmforum linz preis 2016 silhouette corporate

Bon appetit, Caesar!

November 10, 2016

Schön, wenn sich auch mal gewagtere Werbe-Experimente auf die Shortlist renommierter Branchenpreise verirren. Und so freuen uns gemeinsam mit der federführenden Agentur koeppel/ über die Nominierung unseres Filmes „Iss langsam – Iss gesund“ bei der 2016er-Ausgabe des Caesar-Werbepreises. Nominiert ist unser „Echtzeit-Brötchen-Verputzen“ für Neuburger allerdings nicht in der Kategorie „Film“, sondern in in der Kategorie „digital“. Und zwar deshalb, weil der Film Teil einer unter www.neuburger.at abrufbaren Micro-Site namens „Lass dir helfen“ ist. Hier geben ErnährungswissenschaftlerInnen, MedizinerInnen und SportlerInnen Tipps rund um verantwortungsvollen Genuss. In unserem Fall dreht sich dabei alles – wie der Name schon sagt – um das richtige Tempo beim Essen. Slow Eating sozusagen.

 

caesar nominierung iss langsam neuburger

 

Das Video zeigt, wie viel Zeit man sich für einen Bissen nehmen soll. gemeinsam mit unserer Voresserin Esther kann man so die richtige Esszeit für eine ganze Jause trainieren: Immerhin an die 10 Minuten Zeit zum Genießen. Ein Esstempo, das nur für die wenigsten von uns selbstverständlich ist.
Wir drücken Esther jedenfalls fest die Daumen, dass sie in ihrer Vorreiterrolle auch die Caesar-Jury überzeugt!

Yes, we Cannes!

Oktober 11, 2016

Da haben wir am 14. Oktober in Cannes doch allen Ernstes einen goldenen Delphin für unser Sciencemovie „Maybe Palermo“ abgeräumt.

Gold in Cannes für unser Science-Movie „Maybe Palermo“!

Schon die Nominierung unseres (doch recht skurill-trashigen) Patentvideos in der Kategorie „Infomationsfilm“ hat uns ordentlich überrascht, aber dass wir bei der glamourösen Preisverleihung im Palm Beach Cannes dann tatsächlich als Kategoriesieger auf die Bühne gerufen wurden, damit hätten wir nun wirklich nicht gerechnet. Nicht dass wir in unser Wissenschafts-Roadmovie nicht das nötige Vertrauen hätten, aber im Feld der Nominierten – allesamt perfekt gestaltete Hochglanz-Informationsfilme – tanzte es in seiner Machart dann doch gehörig aus der Reihe. Ein Fakt, den glücklicherweise auch die Jury wohlwollend zur Kenntnis genommen hat.
Kurzum: Schön, dass man am Parkett des klassischen Wirtschaftsfilms auch mal einen Rock’n’Roll hinlegen darf!

Und da wir schon an der Côte d’Azur waren, haben wir gleich noch einen kurzen Surftrip drangehängt.
Fast wollten wir unseren Delphin wieder in die Wellen des Mittelmeeres entlassen, aber am Regal im Atelier macht er sich dann doch einfach besser.