Back to the Roots

Juni 11, 2017

Die Musikvideo-Abstinenz hat ein Ende und Ende Juni wird endlich wieder gedreht! Und zwar der österreichische Beitrag für das sogenannte „New European Songbook“. So nennt sich ein internationales TV-Projekt, initiiert von ORF, BBC und EBU (European Broadcasting Union). Vor der Kamera haben wir dabei niemand geringeren als Ausnahmekünstlerin Conchita, die gemeinsam mit dem syrischen Trio „Basalt“ deren Song „Small House“ performen wird. Auf Arabisch und Englisch. Eine sehr, sehr schöne Sache also.
Wie das alles zu uns passt? Die Pressemeldung der APA fasst das Ganze recht treffend zusammen:

 

 

„New European Songbook“

Nach den international erfolgreichen Projekten „Songbook – Klassisches Lied trifft Videoclip“ (2015) und „New Shakespeare Songbook“ (2016) setzt der ORF seine völkerverbindenden Kulturinitiativen auch 2017 fort. Das neue, ebenso vom ORF federführend erarbeitete Musikvideo-Projekt „New European Songbook“, entwickelt in Kooperation mit der BBC und zahlreichen europäischen Partnersendern, steht ganz im Zeichen der Integration und des kulturellen Austauschs. Die beim „New European Songbook“ teilnehmenden Sendestationen aus Frankreich, Deutschland, England, Portugal, der Schweiz und Österreich haben nationale Musikgrößen und Musiker/innen mit Migrationshintergrund zusammengeführt, um gemeinsam einen Song zum Thema zu erarbeiten, zu dem anschließend ein Musikclip produziert wird. Die entstehenden Neuinterpretationen von Klassik über Jazz bis hin zu Pop werden schließlich zum musikalisch-filmischen Gesamtkunstwerk „New European Songbook“ vereint. Der ORF und damit Österreich wird – nach dem Song-Contest-Sieg von 2014 – ein weiteres Mal von Conchita vertreten, die ihren außergewöhnlichen Songbook-Beitrag bereits aufgenommen hat. Gemeinsam mit dem syrischen Trio Basalt interpretiert sie den Song „Small House“ aus der Feder von Basalt, gesungen in Arabisch und Englisch. Für die kreative filmische Umsetzung des Videoclips, der noch im Juni gedreht werden soll, zeichnet die Musikvideoproduzentin und Werbefilmerin Luzi Katamay verantwortlich. Voraussichtlich im Oktober wird das Resultat im Rahmen eines „Kulturmontag“ im ORF präsentiert, eingebettet in eine Dokumentation zum Projekt Gesamtkunstwerk „New European Songbook“ mit Making-of-Einblicken in die kreativen Arbeitsprozesse.

ORF-Programmdirektorin Zechner: „Wichtiger Baustein für Integration“

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner zeigt sich stolz auf das neueste internationale Projekt der ORF-TV-Kultur unter der Leitung von Martin Traxl: „Musik ist die einzige Sprache, die alle verstehen – und so ist dieses paneuropäische Projekt ein wichtiger Baustein für Gemeinsames und Integration zwischen neuen und alten Europäern. Was hier entsteht, ist etwas vollkommen Neues – als mögliche Antwort auf die gewaltigen Herausforderungen und als Spiegel der außergewöhnlichen Chancen unserer Gesellschaft. Mit Conchita konnten wir zudem eine unglaublich vielfältige Künstlerin gewinnen, die Botschafterin für Weltoffenheit und Toleranz, die aus Österreich in die Welt strahlt. Dafür setzen wir uns jeden Tag aufs Neue ein: für das Verbindende, für das Sichtbarmachen des Gemeinsamen, für das Wissen um die Vielfältigkeit. Das ist unser Auftrag: ORF. Wir für Sie!“, so Zechner.

Conchita: „Projekte wie dieses sind einzigartig und einzigartig schön!“

Conchita, die nach der sensationellen Eröffnung der Wiener Festwochen demnächst wieder als Host am Wiener Rathausplatz auf der Bühne stehen und diesmal – gemeinsam mit ORF-Moderatorin Verena Scheitz – den „Life Ball 2017“ eröffnet, sagt über ihr jüngstes Musikprojekt: „Projekte wie dieses sind einzigartig und einzigartig schön! Im Zuge der Aufnahmen wurde mir einmal mehr bewusst, dass Musik jegliche sprachliche Barrieren überwindet. Gemeinsam zu musizieren ist eine Art der Kommunikation, welche unglaublich bereichernd ist. Ich habe unglaublich viel gelernt. Vielen Dank Basalt – you rock!“

Rhinospider goes Paris

Juni 9, 2017
pariscience festival international du film scientifique filmfestival paris

Frankreich meint’s mal wieder gut mit uns: Unser zweites Patentvideo „Rhinospider – An Operation In Three Acts“ wurde zum Pariser Wissenschaftsfilm-Festival „Pariscience“ eingeladen. Auch wenn wir es diesmal nicht persönlich schaffen werden, eine schöne Sache ist das allemal. Und recht erfreulich, dass die Genrefestivals für den innovativen Wissenschaftsfilm weltweit immer mehr werden.

Über Pariscience

„Pariscience“ sieht sich als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Kino. Dabei geht es primär darum, die Entwicklung der verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft zu beleuchten. Dazu präsentiert das Festival jedes Jahr das Beste aus französischen und internationalen Wissenschaftsfilmen. Das sechstägige Festival läuft Anfang Oktober und findet im „Muséum National d’Histoire Naturelle“ in Paris statt. Es wird von der Vereinigung „Science & Télévision“ organisiert, einem Kollektiv unabhängiger Produktionsfirmen, die sich für die Förderung der Wissenschaft im Fernsehen einsetzen und die Beziehungen zwischen dem audiovisuellen Sektor und der wissenschaftlichen Welt beleuchten. In den zwölf Jahren ihres Bestehens ist die „Pariscience“ ein unumgängliches Ereignis für Filmfans und Wissenschaftlerinnen geworden.Und auch die wachsende Zahl der FestivalbesucherInnen bestätigt das Interesse der Öffentlichkeit an wissenschaftlichen Filmen. Jedes Jahr werden rund fünfzig Filme gezeigt, die eine breite Palette wissenschaftlicher, technischer und umweltrelevanter Themen beleuchten.Den Screenings folgen Debatten mit den FilmemacherInnen und WissenschaftsexpertInnen.

Open Studios @ Forum Creative Industries 2017

Mai 11, 2017

Öfter mal was Neues. Why not? Deshalb haben wir die Einladung zu den „Open Studios“ des „Forum Creative Industries 2017“ dankend angenommen. Und am 28. Juni ist es auch schon so weit: Wir öffnen unsere Atelier-Türen für alle, die uns schon immer mal gerne über die Schulter schauen wollten. Auf Wunsch des Veranstalters „Creative Region Linz & Upper Austria“ präsentieren wir exemplarisch unser weirdes Science-Film-Projekt „Maybe Palermo“. Wer an einem lauen Sommerabend bei Drinks und netter Gesellschaft also Bock auf Las Gafas’sche Insider-Stories hat, sollte diese Gelegenheit unbedingt nützen!

 

 

Forum Creative Industries 2017 – Open Studios
Ein Blick hinter die Kulissen der Kreativwirtschaft
Mittwoch, 28. Juni 2017
18:00 – 21:00 Uhr

Wieviel kreatives Potenzial in Oberösterreich steckt, zeigen im Rahmen der „Open Studios“ 16 Linzer Unternehmen aus Werbe-und Filmwirtschaft, Design, Architektur und Fotografie. Sie geben an diesem Abend anhand ausgewählter innovativer Projekte einen spannenden Einblick in ihren Arbeitsalltag.
Besuchen kann man die „Open Studios“ entweder im Rahmen eines der drei kostenlosen, geführten „Studio Walks“ oder auch spontan zwischen 18:00 und 21:00 Uhr. Alle weiteren Infos hier.

 

Ab sofort mit Gütesiegel!

Mai 10, 2017
cafp las gafas films F&MA fundma FMA FAMA

Unsere Skills haben wir ja schon ein Weilchen,
jetzt sind wir aber auch endlich „officially certified“.

Kinder, wie die Zeit vergeht. Gerade noch eine Idee im Kopf, sind wir jetzt schon stolze 5. Also zumindest am Papier. Damit hätten wir die erste Hürde in der Bewerbung um das Qualitätszeichen der österreichischen Filmproduzenten also schon mal geschafft. Den Rest hat dann ganz einfach unser Portfolio für uns erledigt. Ist ja kein Geheimnis, dass wir großen Wert auf Qualität legen. Seit Kurzem dürfen wir uns also offiziell „Certified Austrian Filmproducer“ nennen. Ein schöne Sache das. Vor allem, da neue (und alte) Kunden dann gleich auf den ersten Blick sehen, dass sie bei uns nicht die Katze im Sack kaufen. Wer diese Initiative der WKÖ-Fachvertretung Film- und Musikwirtschaft noch nicht kennen sollte, hier finden sich alle Infos dazu.

Von dehnbaren Batterien und entlaufenen Katzen

Mai 9, 2017

Ooops, we did it again. Wir haben schon wieder ein Patent verfilmt. Die angeschrägte Patentfilmreihe für unsere Kunden Wissenstransferzentrum West und Kunstuniversität Linz geht 2017 in die dritte und vorläufig letzte Runde. Nach dem wortgewaltigen Opener „Maybe Palermo“ und dem futuristischen Tanzexperiment „Rhinospider – An Operation In Three Acts“ drücken wir heuer nochmal ordentlich auf die Tube und vollführen abermals einen waghalsigen Genre-Switch und tauchen ab in die unendlichen Tiefen … äh … Weiten des YouTube-Blogging-Universums!

 

Wartezimmer-Ringelreia

April 11, 2017
YDOC Wartezimmer TV commercial making of

Wie schön, wenn man bei der Umsetzung von Filmkonzepten auch mal dem Spieltrieb fröhnen darf. So geschehen bei unserer jüngsten Kooperation mit der Agentur koeppel/ für unseren Kunden y-Doc. Für dessen neuen Imagefilm wurde kurzerhand die ganze Belegschaft zum Sesseltanz gebeten. So weit so gut, aber was bewegt einen nun wirklich dazu, das ganze Team vor der Kamera Reise nach Jerusalem spielen zu lassen? Das Geschäftsfeld der Firma natürlich. y-Doc ist der führende österreichische Anbieter von Medienformaten für Wartezimmer-Screens. Wer kennt nicht die Bildschirme in modernen Arztpraxen, die uns mit themenspezifischen Info-Clips die Wartezeit versüssen? Genau das macht y-Doc: Unvermeidbare Wartezeiten in Ärztevorzimmern in sinnvolle Werbezeit verwandeln.
Ein ungewöhnlicher Drehtag mit ordentlich Wettbewerbscharakter. Gut gemacht, Julia!

LAS GAFAS FILMS @ Crossing Europe 2017

April 10, 2017
Crossing Europe 2017 Festival Trailer Sumi

Es ist April und für heimische CineastInnen beginnt damit wieder die schönste Zeit des Jahres: Das Crossing Europe Filmfestival steht vor der Tür. Für uns heißt das aber auch wieder eine ganze Menge Arbeit. Wie schon die letzten Jahre unterstützen wir das Festivalteam gleich auf mehreren Ebenen: Einerseits sind wir als Digital Operators verantwortlich für die Kopienkontrolle der mehr als 160 Filme im Programm, andererseits zeichnen wir für die Regie der beiden offiziellen Festivalgalas – Eröffnung und Preisverleihung – verantwortlich. Dazwischen bereiten wir akribisch genau jedes Kino-Screening vor und bemühen uns, nicht zu spät zu den Vorführungen unseres eigenen Wettbewerbsfilmes zu kommen, der da heuer wäre: „Rhinospider – An Operation In Three Acts“. Beziehungsweise flimmern wir heuer ja sogar fast 200 mal über die Leinwand: Schließlich durften wir auch noch den diesjährigen Festivaltrailer namens „Sumi“ gestalten. Dieser flattert zur Eröffnung sogar durchs Festival-Foyer. Wie das geht? Hinkommen und anschauen! Alles zum Programm hier.

 

Fleischlos mit Eva & Hermann

März 10, 2017

Wir kochen. Nein, nicht mit Eva Hermann sondern mit Hermann und Eva. Und die beiden sind natürlich nicht irgendjemand. Ganz im Gegenteil: Eva ist zum einen die Tochter des oberösterreichischen Feinkost-Spezialisten Hermann Neuburger und zum anderen gelernte und experimentierfreudige Köchin. Und Hermann nennt sich im zweiten Namen „Fleischlos“ und ist das neue, vegetarische Herzensprojekt von Eva und ihrer Familie. Was für eine Kombination! Seit die „Hermann Fleischlos“-Produkte letzten Herbst aus der Taufe gehoben wurden, mischen sie den Veggie-Markt schon gehörig auf. Kein Wunder bei dieser Firmengeschichte- und philosophie: Alles regional, alles bio und komplett ohne künstliche Konservierungs- oder Zusatzstoffe. Genau das ist auch Eva bei der Entwicklung ihrer kreativen Hermann Fleischlos-Rezepte besonders wichtig.

 

hermann fleischlos

 

Was liegt also näher, als dass sie für die aktuellen Rezeptshootings selbst den Kochlöffel schwingt? Im einem heimeligen Wiener Hinterhof-Fotostudio sind nun also drei kurze Online-Making-Of-Appetizer entstanden, die bei der Netzgemeinde demnächst für noch mehr Speichelfluss sorgen sollen. Und by the way: Das Mittagessen zwischen den Shootings war der Hammer! Alle Infos rund um Hermann Fleischlos finden sich übrigens hier.

Lektionen im Fließen

Februar 10, 2017
crossing europe 2017 trailer sumi

What a mess! Soviel wir auch schrubben, irgendwo findet sich immer noch Tusche unter unseren Fingernägeln. Aber es ist geschafft und „Sumi“, unser Trailer für die 2017er-Ausgabe des Crossing Europe Filmfestivals huscht ab sofort offiziell über die Kinoleinwände des Landes. Die Entstehung war zwar schön und spannend, aber auch nicht ganz komplikationsfrei. Zwar war relativ schnell klar, dass wir für diese Aufgabe gerne wieder einmal analog animieren wollten, aber beim „wie“ waren wir dann doch fast etwas zu optimistisch. Aber alles der Reihe nach.
Beim Recherchieren von manuellen Animationstechniken sprang uns relativ schnell die Tusche-Wasser-Technik ins Auge. Einfach deshalb, weil uns das Grundprinzip so gefiel: Es handelt sich dabei nicht um eine klassische Stopptrick-Technik, sondern um ein Verfahren, bei der sich die Motive quasi selbst animieren. Doch genau das macht die Sache halt auch recht komplex und unberechenbar. Man zeichnet Motive mit Wasser auf Papier vor und tropft anschließend Tusche in den Wasserfilm. Wurde sauber genug gearbeitet, findet die Tusche nun wie von selbst ihren Weg entlang der Wasserlinien und enthüllt somit das zuvor noch unsichtbare Motiv. Was im Großen und Ganzen zwar recht gut funktionierte, entpuppte sich in der Detailarbeit allerdings als ziemliche Herausforderung. Wer konnte auch wissen, dass sich jede Papieroberfläche, jede Schwankung in der Raum- und Wassertemperatur, jede Pinselstärke oder Zeichenrichtung unterschiedlich auf die Fließfähigkeit der schwarzen Tusche auswirken kann. Eben. Wir auch nicht. Das Ergebnis waren dann einige durchgezeichnete Nächte mehr, Unmengen an Filmdaten und ein meterhoher Stapel an verbrauchtem Aquarellpapier. Aber der Computer macht ja vieles wieder gut. Mit ein paar ausgeklügelten Compositing-Tricks konnten wir die kleinen Unregelmäßigkeiten der Handanimation dann schlussendlich noch recht gut kaschieren. Fazit: Müde aber stolz. Und froh, dass wir uns endlich wieder mal ordentlich die Hände schmutzig gemacht haben.

Es geht wieder um die Wurst!

Januar 10, 2017
moser wurst commercial tv spot hans moser

Wir freuen uns, auch 2017 die neuen TV- & Kinospots für Moser Wurst gestalten zu dürfen. Und weil unsere erste Kooperation mit dem Wieselburger Familienunternehmen 2015 gar so gut verlaufen ist, dürfen wir heuer gleich drei mal ran. Moser macht halt einfach viel zu viele gute Würste und deshalb gilt es diesmal auch, mehr als nur eine davon vor den Werbe-Vorhang zu holen. Und so grübeln wir gerade an einer adäquaten Wurst-Trilogie mit den Kapiteln „Glockner“, „Kasmugler“ und „Schwarze Pute“. Bald zu sehen im (Heim)Kino ihres Vertrauens!